Satzung

SATZUNG DES GEMEINNÜTZIGEN VEREINS “PerspektiveAfrika e.V.”

§ 1 (NAME UND SITZ)

Der Verein führt den Namen “PerspektiveAfrika”.

Er soll in das Vereinsregister eingetragen Werden und trägt dann den Zusatz “e.V.”

Der Sitz des Vereins ist Berlin.

Der Ort der Geschäftsleitung ist Fuggerstrasse 19 in 10777 Berlin.

§ 2 (GESCHÄFTSJAHR)

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§3 (ZWECK DES VEREINS)

Der Verein verfolgt in erster Linie entwicklungspolitische Ziele im Sinne des § 52 (2) Nr.15 AO, daneben aber auch mildtätige Zwecke im Sinne des § 53 AO.

Vorrangiges Ziel des Vereins ist die gesellschaftliche Reintegration randständiger Jugendlicher durch die Gewährleistung einer schulischen Ausbildung und die Vermittlung von Sozialkompetenzen und staatsbürgerlichem Verhalten. Zielgruppe des Vereins ist insbesondere jene Gruppe Jugendlicher, die keinerlei Schulbildung erhalten haben, in den meisten Fällen als Straßenkinder in den Großstädten gestrandet sind, und dort Gefahr laufen, in das kriminelle Milieu zu geraten. Dabei geht es in erster Linie darum, diesen Jugendlichen innerhalb von wenigen Jahren eine Schulbildung zukommen zu lassen. Neben der rein formalen Ausbildung, welche die Jugendlichen befähigen soll, nach einigen Jahren einen Schulabschluss und damit die Voraussetzung für die Erlernung eines Berufes zu erlangen, soll auch ein wesentlicher Beitrag zu dem meistens wenig ausgeprägten Bürgersinn geleistet werden. Während der Ausbildungszeit soll bei den Jugendlichen ein Verständnis für staatsbürgerliches Verhalten in einer Zivilgesellschaft mit Rechten, aber auch Pflichten und Verantwortlichkeiten in einer Gemeinschaft geweckt werden. Aus diesem Grunde sollen die Jugendlichen auch in der Schule leben, wo sie auch außerhalb des Schulunterrichts Gelegenheit haben, in einer Gemeinschaft und neuen Umgebung soziale Kompetenzen zu erwerben, und wo sie unter Aufsicht von Erziehern so gut wie nicht mehr den Gefahren ausgesetzt sind, in ihr altes Milieu zurückzufallen.

Der Satzungszweck wird verwirklicht durch den Bau und die Unterhaltung von Schulen sowie die Durchführung von Schulunterricht und Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Fragen. Der Schulunterricht soll auf der Grundlage von staatlich vorgegebenen Lehrplänen erfolgen, so dass nach einigen Jahren eine staatliche Abschlussprüfung abgelegt werden kann. Der dauerhafte Schulbetrieb soll vor allem durch Verträge mit der Bildungsverwaltung, den Aufbau eines Unterstützerkreises sowie die Kooperation mit lokalen Nicht-Regierungsorganisationen ähnlicher Zielrichtung gewährleistet werden.

§4 (SELBSTLOSE TÄTIGKEIT)

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlichen Zwecke.

§ 5 (MITTELVERWENDUNG)

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Seine Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 6 (VERBOT VON BEGÜNSTIGUNGEN)

Es darf keine Person Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder unverhältnismäßige Vergünstigungen erhalten.

§ 7 (ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT)

Vereinsmitglieder können natürliche und juristische Personen werden.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.

Uber den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.

§ 8 (BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT)

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod sowie Auflösung der juristischen Person.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.

§9 (BEITRÄGE)

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.